German-Whippet-Trophy 12.13

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Herr Dr. Heinz Weidmann (CH)

Februar 1st, 2010 · Keine Kommentare


Das Foto wurde uns freundlicherweise von Hr. Dr. Weidmann zur Verfügung gestellt.

Wie lautet der Name Ihres Zwingers?

„of Goldenblue“

Wann bekamen Sie Ihren ersten Hund/Whippet?

Schon während meiner Kindheit begleiteten mich zeitweilig zwei kurzhaarige Foxterrier-Mischlinge. Von 1955 bis 1977 hielten meine Frau und ich Dobermänner, mit denen ich als Hundeführer auch Militärdienst leistete. Im Jahre 1966 erwarben wir dazu den ersten Whippet, den schönen und erfolgreichen Rüden „Lionel von Christallina“; ein Jahr später die viel bewunderte, herrliche blaue Greyhound-Hündin „Rebecca of Blueflowers“. Bald bevölkerten weitere, selbst gezüchtete und zugekaufte Whippets und Greyhounds Heim und Garten. So ist es auch heute noch.

Seit wann züchten Sie Hunde/Whippets?

1958 Dobermannwurf, ab 1970 zunächst auch Greyhounds, dann Whippets

Welche Rassen züchten Sie?

Zur Zeit etwa alle ein bis zwei Jahre ein Whippetwurf. Die züchterische Aktivität geht schrittweise auf unsere Tochter über (Frau Dr.med.vet. Isabel Bänziger-Weidmann). Sie ist auch Schönheits- und Wesensrichterin.

Welcher Hund hat für Sie die grösste Bedeutung? (Zucht, Ausstellung,sonstiges)

Wir haben in den vielen Jahren unserer Beschäftigung als Halter, Züchter, Erzieher, Ausstellungs-, Renn- und Coursingteilnehmer mit allen unseren zahlreichen vierbeinigen Lieblingen soviele schöne Erfolge erzielt und wunderbare Bereicherungen unseres Lebens erfahren dürfen, dass ich gerne darauf verzichte, einen einzelnen Hund besonders hervorzuheben.

Wann bekamen Sie die Freigabe zur Richtertätigkeit?

Erstmals für Dobermänner 1965

Welche Rassen beurteilen Sie?

Seit 1975 Whippets, Windspiele, Greyhounds, Galgos

Wo waren Sie bereits als Richter tätig?

In der Schweiz, in Deutschland, Belgien, Italien, Österreich, Schweden

Gibt es eine Ausstellung die für Sie eine ganz besondere Bedeutung hat?

Für mich gab es viele Highlights als Richter oder Aussteller, nicht zuletzt auch die Teilnahme an einigen deutschen Bundessiegerausstellungen und als Richter an der Weltsiegerausstellung 1991 in Dortmund

Wie kamen Sie zum Whippet?

Aus Freude am besonderen Temperament und an der faszinierenden Aktion dieser
Rasse, an der eleganten und sportlich-robusten Erscheinung, an den vielseitigen Möglichkeiten sportlicher Betätigung, am ausgeglichenen Verhalten. Schon als kleiner Bub habe ich mit meinem Grossvater Hunderennen besucht und die kleinen Flitzer bewundert.

Was sind aus Ihrer Sicht die grössten Stärken, die die Whippets momentan haben?

Sie sind von mässiger Grösse, in der Wohnung sauber und angenehm zu halten, anhängliche, zutrauliche, gesellschaftstaugliche sportliche Begleiter

Wie sieht für Sie der ideale Whippet aus?

Der sogenannte „ideale“ Whippet ist in den verbindlichen Vorgaben des offiziellen FCI-Standards Nr. 162 recht anschaulich beschrieben. Es gibt also nicht „meinen Typ“ und „deinen Typ“. Nach seiner Entstehungsgeschichte und der ursprünglichen Verwendung als Hasenfänger soll der Whippet auch heute noch gleichermassen Schönheit und Leistung in sich vereinen. Der Whippet soll ein sportlich eleganter, harmonisch gebauter und wohlgeformter, leistungsfähiger und ausgeglichener Athlet mit sicherem Verhalten bleiben. Auch ein „Show-Whippet“ muss bei aller Eleganz und Ausstrahlung kräftig und sportlich erscheinen, und auch ein „Renn-Whippet“ muss die erwünschte Harmonie sowie standardgerechte Linien und Formen aufweisen. Besonders wichtige Standardmerkmale sind der Gesamteindruck im Stand und in der Aktion, die Harmonie und die Ausstrahlung.

Tags: Allgemein · Richterportraits / judges